Standort: Hannover
Wettbewerb: 2011
Auslober: PB Grundbesitzverwaltung

Verwaltungsgebäude Osterstraße / Röslerstraße / Karmarschstraße

Das Baugrundstück ist Teil eines innerstädtischen Baublocks, der durch die Wiederaufbauplanungen in den 1950er-Jahren des letzten Jahrhunderts bemerkenswerte räumliche Qualitäten aufweist.

„Wir leben Tradition und Moderne“ – das Leitbild der Deutschen Hypo ist Synonym für das architektonische und städtebauliche Entwurfskonzept:

Die neue Blockrandbebauung vervollständigt die städtebauliche Gesamtfigur des Baublocks und interpretiert die dynamische Raumführung durch Ausrundungen und geschwungene Fluchtlinienführung. Das Gebäude Osterstraße 31 wird – obwohl nicht unter Denkmalschutz stehend - aufgrund seiner qualitätvollen, maßstäblichen Fassadenausbildung in Teilen erhalten und in das Gesamtensemble des Neubaus als bauhistorisches Zeugnis einbezogen.

Die Grundrisstypologie des Bürogebäudes steht für das Selbstverständnis der Deutschen Hypo: „Wir bauen gemeinsam unser Haus mit klarer Architektur, offenen Türen, kurzen Wegen und hoher Transparenz“.

Eine freundliche, von Leichtigkeit bestimmte Atmosphäre durchdringt das Haus und erfährt am Übergang zum historischen Gebäude eine besondere Akzentuierung. Ein offen über alle Geschosse geführter Luftraum verbindet die versetzten Geschossebenen von Alt- und Neubau.

Die Tag- und Nachtwirkung des Gebäudes verschafft der Deutschen Hypo einen dynamischen Auftritt – die Ambivalenz im Lichtspiel bringt den Kontrast zwischen der steinernen, traditionellen Lochfassade und der leicht bewegten, modernen Metallfassade in einen Dialog – Spannung entsteht und die Zeitschichten fügen sich zusammen.